• 1 year and 7 days waiting for a Blue Moon
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Lecker und unglaublich fluffig, dafür ganz ohne Ei oder andere tierische Bestandteile.

Dieses Apfelmus-Gugelhupf-Rezept von Chefkoch hat mich echt sehr positiv überrascht. Allerdings könnte noch etwas eindeutiger Geschmack rein – Kakao und/oder gemahlene Haselnüsse und/oder Lebkuchengewürz, Zimt etc. Der Kuchen war auch sehr kooperativ. Die Backform war gut ausgefettete und so leicht und locker fiel mir schon lange kein Kuchen mehr  entgegen.

Weiteren Vorteil finde ich, dass man die Zutaten immer im Haus haben kann und den Kuchen schnell fertig hat.

2013_12_08_Apfelmus-Gugelhupf

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Delicious and unbelievably fluffy, without eggs or any other animal products. A cake made from margarine, apple sauce, flour, sugar and baking soda. I was really pleasantly surprised by this recipe. The cake is really fine as it is, however, some more flavor would  not be amiss. Next time I will try cocoa and/or ground hazel nuts and/or gingerbread spices.

The cake was very accommodating as well. I had greased the baking pan quite thoroughly and is has been some time that a cake fell that easy and obligingly out of it.

An additional advantage to me is, you can keep the ingredients in your cupboard and whip up a cake on short notice.

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Kleines Färbezwischenspiel mit Lebensmittelfarbe E133 Brilliantblau. Ungiftig und kein Bedarf für spezielle Ausrüstung. Wie sagte mal jemand – “wenn ich Handschuhe und Mundschutz anziehen muss um damit zu arbeiten, wird es in meinem Haushalt nicht stattfinden”.

Grundlage ist Finkhof Merinowolle in Naturgrau. Es soll ein Akzent in einem naturgrauen Pullover werden. Dosierung der Farbe ist immer so eine Sache, weil sie sehr konzentriert  ist. So aus dem Handgelenk blieb etwas Färbeflotte übrig, mit der ich einen kleinen Strang Merinowolle Naturweiss gefärbt habe, der hier noch rumlag.

10_finkhof_merino_grau

10_finkhof_socken_naturweiss

Und wow, ist die Farbe unterschiedlich auf den beiden Ausgangsmaterialien.

10_finkhof_2_blau

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Quick interlude in dyeing with food dye. No kool aid, but straight brilliant blue food color E133. Non-toxic and with no need for special equipment. Somewhere I found the quotation “if I have to put on gloves and a mask to work with it, it will not happen in my household”.

Yarn basis is Finkhof Merino wool natural grey that I want to use as accent in a knitted natural gray sweater. The color powder is very concentrated so dosage is always a bit of guesswork. Off the cuff there was some dye bath left over which I put to good use with some Merino Wool in natural cream I found laying about.

And wow, does the color emerge differently on the two basic materials.

 

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One Shade of Grey to Rule Them All oder so ähnlich.

Einfach(e) Socken.

In Naturgrau. Einem Grau.

Ich konnte dem hier nicht widerstehen: Shade of Grey, denn: Seriously ladies, what is so great about this?

Ein Paar Socken aus Finkhof-Wolle, naturbelassen und endlich eine toe-up Konstruktion mit Zwickel, quasi Herzchenferse von unten, was erheblich besser passt als die Jojo-Ferse oder Bumerang oder was es da sonst noch an Namen für gibt.

09_Socks_grey

 

09_Socks_grey1

Mit einem dreifachen Zopf:

09_Socks_grey2

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One Shade of Grey to Rule Them All or something  like that.

Simply Socks.

In natural grey. One grey.

I just could not resist this: Shade of Grey because seriously ladies what is so great about this? One pair of socks from Finkhof wool, natural in color and feel and finally I managed to find a way to knit toe-up with gussets. No short row heel anymore and it fits drastically better, plus a triple braid for decoration.

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Ist schon ein paar Wochen her, aber am 08.06.2013 gab es wieder ein Zugsocking im Sommer.  Nicht weit, dafür nett – und ganz ohne Umsteigen, mehr oder weniger. Einfach nur von Köln nach Siegen. Der RE 9 fährt da durch – natürlich nur, wenn nicht wieder durch die Hitze die Gleise verformt sind. Liebe Bahn, hierzulande halte ich Temperaturen um die 30 Grad plus im Sommer für normal. Aber gut, wenn man es mal wieder aufs Wetter schieben kann.

Egal, wir sind (zu viert) gefahren ehe die Hitzewelle kam und hatten daher keine Probleme. Ausser, dass die Anzeige im Zug darauf beharrte, dass unser Zielbahnhof Aachen Rote Erde ist. Wird wohl auch am Wetter gelegen haben ;-) .

Jedenfalls gab es einen Zwischenhalt in Eitorf, im Werksverkauf von Schoeller + Stahl, praktischerweise 10 min zu Fuss vom Bahnhof entfernt gelegen, Richtung Köln, bei gemächlichem Tempo, immerhin war es warm.  Wobei es nicht so ganz klar ist, ob das nun tatsächlich noch ein Werksverkauf ist, sie firmieren inzwischen unter “Wollstube Eitorf” aber was soll’ s? Das Angebot ist ganz gut, nichts wahnsinnig besonderes, aber gerade für grössere Mengen gibts günstige Grosspackungen.

2013_siegen_eitorf

Alle Stunde fährt der Zug und so haben wir den nächsten genommen, das Panorama entlang der Siegstrecke genossen, die Anzahl der Brücken bewundert, über die wir gefahren sind und kamen schliesslich pünktlich (!) in Siegen an.

Nach einem stärkenden Mahl in der Schnellpizzeria im Einkaufszentrum am Bahnhof haben wir darauf verzichtet den Touristen-Bus zu nehmen. Auch wenn es so aussieht, nein, er ist uns nicht direkt vor der Nase weggefahren.

2013_siegen_bus

Dafür gab es free hugs auf dem Weg nach oben. Kostenlose Umarmungen unter Wildfremden. Im Siegerland! Leider habe ich die Namen der beiden jungen Frauen vergessen, es war auf alle Fälle schön, sie getroffen – und umarmt! – zu haben.

201_siegen_hugs_

Diverse Höhenmeter (und Blasen an den Füssen!) später, waren wir oben an der alten Burg und im dort untergebrachten Siegerlandmuseum. Etwas Industrie, mehrere echte Rubensbilder und eine schöne Gartenanlage (letztere ohne Eintritt zugänglich). Ich habe eine Schwäche für Farne und diese waren einfach nur wunderschön:

2013_siegen_farn

Die beiden stehen da wohl schon länger rum:

2013_siegen_victoria

Der Herr erinnert mich irgendwie an die Argonath:

2013_siegen_argonath_closeup

Was das stricken angeht  – ja, gestrickt hab ich auch aber irgendwie ist mein knitting mojo seit mehreren Monaten auf Urlaub und irgendwie war das alles nicht so wirklich zum drüber berichten.

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Es ist wieder die Zeit des Jahres, wo die Pflaumenbäume Früchte tragen. Viele Früchte. Da selbst ich bei weitem nicht so viel Pflaumen essen kann wie die Bäume schenken, müssen andere Lösungen her, der Schwemme Herr (Herrin?) zu werden.

Munter im Freundes- und Kollegenkreis Pflaumen verteilen hilft auch nur begrenzt.

Pflaumenmus einkochen hatte ich im letzten “grossen” Pflaumenjahr versucht, das geht ganz gut, hat aber den Nachteil, dass ich nicht wirklich Pflaumenmusfan bin und die Energie & Zeit, die ich brauche um stundenlang Mus einzuköcheln ist dafür, dass ich auf das Endprodukt nicht so stehe, unsinnig.

Grosse Erkenntnis diesen Jahres – man kann auch Marmelade/Konfitüre/Gelee aus Pflaumen machen! Für wen das ein alter Hut ist darf gerne lachen, mir war dieser Gedanke neu. Noch nie sowas gemacht, aber es gibt Gebrauchsanleitungen. Also Gelierzucker 1:1 besorgt (das ist wohl der handelsüblichste). Hmm… Rezept auf der Packung sagt: 1 kg Früchte auf 1 kg Gelierzucker , 3 min köcheln (erheblich sympathischer als 3 h und mehr!), noch ein paar Gewürze dazu  und los.

Die Ausbeute von 1 kg Pflaumen und 1 kg Gelierzucker:

2013_09_gelee_pflaumen

 Plus natürlich der Rest, der kein Glas mehr voll machte und verkostet wurde.

Bewertung: Schmeckt, aber 1:1 ist schon fast eklig süss und sehr fest aber nicht zu fest. Weitere Nachforschung hat ergeben, dass es auch Gelierzucker 2:1 und sogar 3:1 gibt. 2:1 gibts sogar in Bio-Qualität, da schau. Beim Preisvergleich habe ich wieder mal festgestellt, dass die Hersteller sich einfachste Handgriffe teuer bezahlen lassen. Fertig angemixter Gelierzucker ist mehrfach (nicht doppelt! mehrfach!) so teuer wie das Pektin, zu dem man den Zucker selbst dazugibt und Zucker an sich ist nicht so wirklich teuer. Klassisches Rezept hierfür ist 1 kg Früchte, 300 gr Zucker und entsprechende Menge Pektin, evtl. Zitronensaft. Klingt jetzt nicht so schwierig, das krieg ich noch hin.

Äh, Moment mal. Kurze Überschlagsrechnung ergibt, das ist eigentlich die klassische Marmelade, wie man sie im Supermarkt kriegt. 2/3 Früchte plus 1/3 Zucker plus Gewürze plus Pektin. Und alleine fürs Mixen der trockenen Zutaten wollen die Hersteller gleich mehrere EUR haben?? Eigentlich kennt man das Prinzip ja, aber ich bin doch immer wieder erstaunt, wie dreist ein Mischvorgang und eine nette Verpackung bepreist werden.

Na gut, der nächste Versuch steht an. Ergebnis des heutigen Pflückens:

2013_09_Pflaumen_Eimer

Das hier ist nach dem Pflücken – da ist noch einiges auf den Bäumen:

2013_09_Pflaumen_Baum

Ich könnte die Pflaumen auch entsaften und ein “richtiges” Gelee ohne Stückchen kochen.

Oder statt Saft – Weingelee?! Hand klatscht an Stirn So naheliegend und ich kam nicht drauf. Weingelee gibts ja nicht immer und überall, ich finde es aber superlecker als Abwechslung. Ob nun Saft oder Wein, dass muss doch gehen. Oder Apfelwein mit Saft gemischt oder Traubensaft oder Rotwein mit Pflaumenstückchen oder Weisswein mit Apfelstückchen… ein Riesling oder Grauburgunder… und nicht so pappig süss wie mit 1:1 Gelierzucker. Jetzt aber erstmal ran an die Pflaumen.

Kurzer Gedanke am Rande: Wenn sich der allgemeine Verbrauchergeschmack von Früchte : Zucker 3:1 auf 1:1 verändert hat (verändert wurde?), wunderts mich nicht, dass Übergewicht immer mehr zum Problem wird.

Memo an mich: kleine Gläser mit Twist-Off-Deckel kaufen für Probiersorten und Pektin aufstocken -  ist ja 2 Jahre haltbar.

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It is that time of year when the plum trees produce plums. Lots of plums. Even I cannot eat as much plums as the trees are yielding, so I have to find different solutions to keep the upper hand. Giving them to colleagues and friends just does not cut it enough.

Last time there were so much plums, I tried plum butter but I am just not a fan this stuff. It takes a lot of time and energy to simmer the plums for hours and considering I am not fond of the end product it is nonsensical to do it. This year I came  across the concept of plum jelly or jam. Everyone who already knew this may laugh but to me it was a new idea. Never did anything like that but luckily instruction manuals exist. So I bought a special sugar for making jam  1:1 (short for 1 part fruit, 1 part sugar). The recipe says, cook for 3 minutes (much more appealing than 3 hours or more!), add some spices and here we go.

Got me several glasses from just 1 kg of plums and 1 kg of sugar with pectin. And of course the rest, which did not fill up a glass and was used for tasting.  

Assessment: Tasty, but 1:1 is almost cloyingly sweet and quite solid, but not too solid. Some more research turned up the fact that this kind of sugar is also available as 2:1 and 3:1, 2:1 even in organic quality. Considering the prices I noticed once again that the producers charge highly for the simple act of mixing sugar and pectin. The mix is several times (not double! several times!) as expensive as the ingredients by themselves. The classical recipe is 3 parts fruit plus 1 part sugar plus spices plus pectin plus maybe some lemon juice. And just for mixing the dry ingredients and putting a nice wrapping around it they charge several Euros? The principle is not new but it always astonishes me how brazenly it is executed. And – just a moment – doing some calculations:  3 part fruits and 1 part sugar seems to be the classical recipe for industrially manufactured jam.

Anyway, next try is underway. The bucket shows what I plucked today. And there are still plums on the trees.

I could try extracting the juice and make some “real” jelly with out fruit pieces.

Or wine jelly?! Why did I not think of that before? You hardly get it for sale and it is a nice variation. Juice or wine, should work both. Maybe cider mixed with apple juice or grape juice or red wine with plums or white wine with apple slices… Riesling or Pinot Noir… and all or that not so cloyingly sweet as 1:1. But now off to tackle the plums.

As an aside: If consumer preferences have changed (were changed?) from 3:1 to 1:1 regarding fruit and sugar it is no wonder excess weight is getting more and more of a problem.

Memo to myself: Buy small glasses with twist off lids to try several variations and stock pectin – that stuff keeps for 2 years.

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