Archiv für die Kategorie: “Word-Craft”

Bücher & Co, it´s Magic!

Auf dem Markt in Sinzig erstanden:

Schneewittchens Schicksalstropfen (0,2 l)

18 Umdrehungen, Ã?pfel (schmeckt man), Zimt (schmeckt man auch!) und sonstige Gewürze…

Aus irgendwelchen Gründen fällt mir dazu “Knieweich” ein… Hauptzutat Ã?pfel… behauptet jedenfalls Nanny Ogg und wer würde schon einer Lancre-Hexe widersprechen… zumindest wer seine geistige und sonstige Gesundheit schätzt ;-)

Eigentlich kann´s kein Knieweich sein. Zumindest würde Nanny nach einem Glas davon wahrscheinlich nicht anfangen zu singen: “Des Zaubrer´s Stab hat einen Knauf am Ende…” *)

Und wo liegt nun Wippelalterfürth?

Nach dem ersten Schluck dachte ich mir: WO krieg ich das Zeug wieder her??!

Der Abfüller war schnell gefunden.

Der Shop auch.

Aber – keine Schneewittchens Schicksalstropfen.

Märkte?

Jup: 25.-26.10. Mittelalterlicher Martinimarkt in Wipperfürth

Wippelalterfürht war der Versuch meiner Zunge, das ganze in ein Wort zusammenzufassen… **)

Da derzeit der reale Shop kurz vor der Eröffnung steht, wird der Online-Shop demnächst ergänzt und das Gesöff wird dort erhältlich sein (nein, ich kriege keine Prozente und ich übernehme auch KEINERLEI Verantwortung für gar nix was im Zusammenhang mit diesem Zeugs passiert!).

Und wie wir alle wissen: “Der Igel ist auf alle Fälle besser dran / The hedgehog cannot be buggerd at all!” ;-)

*) Da ja wie bekannt das Lied auf der Scheibenwelt sehr bekannt ist, hier einige Interpertationen – das nicht alles jugendfrei ist, ist ja auch bekannt.

**) Und es war WIRKLICH vorher nur ein Schluck Schneewittchens Schicksalstropfen, isch schwör!!!

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oder “Kommunikationsseminare und was dabei rauskommt…”

Mein Arbeitgeber hat mir (wie jedem anderen Mitarbeiter auch) ein 2 Tages Seminar zum Thema “Kommunikation” spendiert. War nicht wirklich viel neues für mich dabei, weil ich bereits früher 2 Kurzseminare zum Thema “Telefonischer Umgang mit schwierigen Kunden” hatte. Das kommt davon, wenn man zeitweise im telefonischen Mahnwesen arbeitet – nun ja.

Jedenfalls waren die zwei Tage wirklich informativ, interessant und spassig. Oh, und das Essen war absolut hervorragend. Abteilungsübergreifende Kommunikation und Kennenlernen war auch noch drin.

Irgendwie kamen wir auch auf Stimmungen und wie man diese selbst beeinflussen kann. Einer der Teilnehmer meinte (todernster Blick), man sollte bei YouTube doch nach “Jede Zelle meines Körpers ist glücklich” suchen. Hab ich getan und den “Körperzellen Rock” gefunden. *lol* .

WARNHINWEIS: Ich übernehme keinerlei Haftung für irgendwelche Folgen, die sich aus dem Ansehen dieses oder verwandter Video Clips ergeben!!!

So. Und jetzt würd ich doch gerne wissen, ob man tatsächlich so drauf sein kann ohne Drogen. Schreit nach selbst Ausprobieren. Interessanterweise gibt es inzwischen jede Menge Versionen, ein wenig mehr Beat hat diese hier.

Den kompletten Text (naja, anspruchsvoll ist anders, zugegeben) kann man übrigens hier nachlesen.

Irgendwie erinnert mich das an den Grateful Dance“, auch “Gratitude Dance genannt, den ich vor einiger Zeit bei YouTube gefunden habe und von dem es auch haufenweise Versionen gibt. Text gibts hier nicht dazu; und genau wie der vorherige Clip erinnert mich das an eine Mischung aus Ententanz, Macarena und Samba… ausser dass der Gratitude Dance keinen Text hat und irgendwie erfrischend lockerer und leichter an die Sache herangeht.

Grundgedanke: Die meisten Menschen konzentrieren sich so auf das, was ihnen in ihrem Leben fehlt, dass sie völlig die guten Dinge übersehen, die sie bereits haben. In Deutschland scheint das Miesmachen auch besonders verbreitet zu sein…

Wer´s lieber mit weniger Bewegung mag, hier ein Trip an den Strand:

Liegestuhl aufstellen, Fruchtdrink schlürfen – glücklich, wer mit seiner Fototapete unter Palmen sitzt! :-)

* * *

My employer sent me to a 2 days event about communication, just as all my colleagues will do – it was great, lots of fun, communication, meeting nice colleagues. One of them mentioned the song “Every cell of my body is happy” on YouTube to check out. I did and it reminded me of the “Grateful Dance”, also called “Gratitude Dance” I found on YouTube some weeks ago.

Funny, how these things find you, get lost and then find their way back to you again :-)

Check out the clips, move, have fun and enjoy the uplifting mood generated by your own endorphines!

Oh, and if you like a little less of movement – take the short cut to the beach with the clip on laguna beach waves of YouTube.

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Ich glaub, ich hab eine neue Lieblingsfarbe und bin wohl über meine nachzuholende Rosa-Phase weg.

Türkis, auch Cyan genannt

(HIER der volle optische Eindruck – Sonnenbrille nicht vergessen :-) )

Ein bisschen Shoppen bei ebay brachte dies (die Lila-Anteile hab ich leider zu spät gesehen):

turkis-fransengarn.jpg

Da ich etwas vom Woll-Altbestand bei ebay losgeworden bin, durfte ich auch wieder etwas shoppen. Netto bin ich immer noch 950 gr los und hoffentlich weitere 100 gr Brazilia Color in lila bis nächste Woche.

Dann hab ich ja noch diese mit Kool Aid selbst gefärbte Finkhofwolle in Türkisschattierungen (genauer Bericht hier):

wolle-ssw-001.jpg

  • Blaues Lebensmittelfarbpulver und naturweiÃ?e Finkhof-Wolle mit grünem Lebensmittelfarbpulver abtönen
  • Gibt ein super-intensives Tiefseemeergrün und mehrere Farbzüge hintereinander gefärbt in grün-blau en Schattierungen, naturellement heller werdend.

Für mich ist diese Farbe mit Transformation assoziiert. Häufig fällt in diesem Zusammenhang auch “mit Kommunikation” oder “Atlantis”, was immer man davon halten mag. Witzig finde ich, dass sich solche “neuen” Vorlieben im nachhinein bei mir immer angekündigt haben. Wenn ich dann grabe, stelle ich fest, dass ich schon jede Menge davon habe. Wie z.B. eben diese Wolle. Oder den Alpaca Schal vom letzten Jahr oder die 4 Aufbewahrungs-Kartons mit Karibik-Strand-Foto.

Oh, und etwas Carribean Feeling Sinnensalze des Jahres von Tetesept. Badesalz mit Kokos und Grapefruit. Und färbt das Wasser – natürlich :-) – türkis.

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Also wir hatten ja schon Caffeina,

auch bekannt als “Our Lady of the Latte” :-)

Ich glaub ja nicht, dass Sie eine römische Göttin ist – in dem Klima wachsen nämlich keine Kaffeebohnen. Wahrscheinlich haben die ´ömer Sie, wie so viele andere auch, importiert.

Ein kurzes Caffeina-Ritual (über den obigen Link zu finden), wird mit einem Kelch/Schale voll der mystischen Flüssigkeit ausgeführt und enthält die magischen Worte:

  • “LATTE”
  • “MOCHA”
  • “CAPPUCCINO”
  • “ESPRESSO”

Nach einem grossen Schluck Ihr zu Ehren:

  • “OH, GODDESS, I NEEDED that!”

In die Kategorie der “gefundenen” Gottheiten gehören auch diese Gottheiten des Büros:

  • Computa
  • Faxus
  • Photocopia
  • Phonus

Gottheiten “finden” sich ein, wenn ein modernes Bedürfnis mit Humor begegnet und personifiziert wird, zu den obengenannten z.B. auch Asphaltia, Göttin der Strassen.

Die gelinkten Seiten sind alle auf Englisch – könnte es sein, dass da ein winzig kleines bisschen mehr Humor zu dieser Materie vorhanden ist?

So, und wo ist jetzt mein Kelch mit dem schwarzen Gebräu?!

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Mit grossem Bedauern überraschte mich das heute erfolgte endgültige Ableben meiner Tasse aus der Boardhouse Mill in Birsay, Orkney, Schottland:

tasse.jpg

O.k., da iss ne Tasse kaputt gegangen – und?

Nun, diese Tasse war mein erstes Souvenier aus meiner ersten Reise auf die britischen Inseln – natürlich gleich ganz hoch in den Norden, auf die Orkneys. 36 h Non-Stop Tour von Frankfurt per Bahn und Fähre (ja, damals gab´s noch keine Billigflieger für Rucksacktouristen).

In den letzten 19 Jahren hat sie (wenn ich richtig zähle) 7 Umzüge mitgemacht. Wurde als emotional wertvoll bei jedem Umzug mit als erstes vorsichtig und gut ver- und ausgepackt. Mit einem Fassungsvermögen von 0,5 l (wohl eher 1 Pint = 0,47 l :-) ) hat sie ungezählte Litern von Tee und Kaffee enthalten, Studien- und Prüfungszeiten überstanden, Zahlenspielereien für Umrechnungsmanöver für Strickanleitungen mitgemacht, eigene Entwürfe erlebt, Prüfungen von Nebenkostenabrechnungen, morgendliche Stille zum Sonnenaufgang auf Balkonen… also diese Tasse war emotional wirklich aufgeladen mit Erinnerungen und hatte echt Charakter.

Der Henkel ist irgendwann beim Spülen abgebrochen (nicht bei mir) und da ich mich nicht von ihr trennen konnte, habe ich mit dem Hammer vorsichtig (!) die scharfen Bruchkanten begradigt und dicht an der Tasse abgeschlagen. Das war wohl vor 12 Jahren.

Und vorhin fällt sie mir aus dem Regal und der Sprung auf den Boden hat einen selbigen in der Keramik verursacht. War wohl an der Zeit, dass sie geht. Witzigerweise habe ich (nach bald 20 Jahren) vor Kurzem aufgehört, mir die Haare zu färben. Und dachte diese Woche, dass ich irgendwie 20 Jahre lang versucht habe, jemand zu sein, die ich nicht bin.

Also, wenn ich irgendwas hätte benennen sollen, das mich die letzten 20 Jahre begleitet hat, dann wäre es diese Tasse gewesen. Da war wohl noch jemand dieser Ansicht und wollte sehr deutlich werden. Natürlich ist die Tasse beim Aufprall auf den Kachelboden nicht in Scherben zersprungen – war nur ein Sprung, so dass ich mich bewusst entscheiden musste, sie zu zerklopfen und mich von ihr zu trennen.

Zeit, Dinge für den demnächst anstehenden Umzug zu sortieren, wie?

Die nächsten 20 Jahre werden bestimmt spannend :-)

 

 

 

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