Archiv für die Kategorie: “Wohnen – Kochen – Leben”

*please scroll down for English – and get out the sunglasses BEFORE you get to the photos*

Achtung: Sonnenbrille auf ehe die Bilder kommen!

Endlich mal wieder ein Projekt, ein fertiges (!) Projekt sogar :-)

Nachdem diese Wolle von Zitron fast zwei Jahre in meinem Stash rumgedümpelt ist, hat sie endlich ein Projekt gefunden: Las Vegas Socken. Die Farbe wurde von Zitron tatsächlich so genannt und ich glaube nicht, dass es einen passenderen Namen dafür gibt. Offenbar war diese Farbe als Sonderfärbung nur kurzzeitig zu kaufen. Gerüchten zufolge handelte es sich sogar um eine Fehlfärbung, nun ja, ob letzteres der Fall ist, kann mal jeder selbst entscheiden. Welcher Hersteller würde denn schon so ein leuchtendes Garn… ;-)

Auf alle Fälle sind sie quer gestrickt – nach dem x-ten Paar toe up oder top down freut man sich über ausgefallene Konstruktionen.

2014_02_Las_Vegas

Mit ganz vielen Mini-Knöpfchen, die hier auf einer unechten “Knopfleiste” sitzen, will heissen, sie sind nicht funktional sondern einfach nur aufgenäht. Wenn ich solche Socken nochmal stricke, mache ich aber Knopflöcher. Die sind wahrscheinlich schneller und einfacher gestrickt als die Fummelei, um die Knöpfchen gleichmässig zu verteilen.

2014_02_Las_Vegas1

Zitron wollte wohl sichergehen, dass die Farbe WIRKLICH leuchtet und hat es mit der Farbmenge mehr als gut gemeint. Die fertigen Socken sind beim Waschen sowas von ausgeblutet.

2014_02_Las_Vegas2

Und am Fuss:

2014_02_Las_Vegas4

Tragen sich prima und rutschen nicht. :-) Für die nächsten Socken würde ich aber die Knopfleiste um 30 Grad nach vorne versetzen. Und vielleicht ein Zopfmuster oder ähnliches einbauen. In schwarz sehen sie bestimmt auch sehr elegant aus.

Und ich hoffe, damit ist mein knitting mojo wieder zurück, nach einer langen langen Pause.

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Finally, a project, a finished project at that!  :-)

This yarn from Zitron was lounging around in my stash for almost two years. At last, it has found its projec: The Las Vegas Socks. The color was indeed sold by the manufacturer under that name and I cannot imagine a more fitting name for it. It seems, this color was a special batch and only available for a short time. I even found a rumor that it was a batch gone wrong. If that rings of truth, everyone has to decide for herself. Can you imagine any manufacturer producing such a vibrant color on purpose… ;-)

Anyway, they are knitted at a right angle. After lots of socks toe up or top down I was craving a fancy design. With lots of small buttons, which are sewn onto a fake button band, so they are not functional. Should I knit something like this again, I will knit real button holes because they are probably quicker and easier to make than trying to space the buttons evenly when sewing them on.

Zitron obviously wanted to make very sure that the color really stands out and used lots of dye. The socks bled a lot when I gave them a wash.

Last picture is on the foot – they feel very cozy and stay up. For another project I would rotate the button band forward by about 30 degrees. Maybe add a braid or something. They sure would look elegant in black.

And I hope, my knitting mojo is back with these socks. That was a really long break it took.

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Dieser Jahresauftakt ist eher wechselhafter April, statt Januar/Februar. In der Reihenfolge der Aufnahme, ein paar Fotos.

This year so far feels more like changeable April instead of January or February. Photos are shown in the sequence they were taken.

November? – Nee, Januar. / November? No, that’ s January.

2014_01_20_Nebel

Hasel im Frühjahrsrausch / Hazel Feels Like Springtime

2014_01_16

Die Hyazinthe zieht nach – aber die steht im Warmen drin /

Hyacinths draw level – but they are indoors where it is warm

2014_01_27_Hyazinthe_blau

Und die Birke im Sonnenschein… / The birch in the sunshine…

2014_02_09_Birke_Himmel

Trotz eisekaltem Nieselregen, Schneeglöckchen und Hasel halten sich wacker /

Hazel and snowdrops valiantly brave the icy drizzle

2014_02_Schneeglöckchen

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Nachdem das letzte Jahr strick-kreativ-mässig ziemlich unterbelichtet war, hier das Dezemberprojekt, entstanden aus purer Verzweiflung ob des Kreativitätsblocks und in der Hoffnung, diesen damit zu durchbrechen und zu entstauben:

Flamingofarbenes Wischtuch aus doppeltem Baumwollgarn

12_cloth_flamingo

Und jetzt auf zum Saubermachen.

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Last year was rather unimpressive, knit-project-wise. So I did this project in December. The idea was born out of pure despair and in hope of breaking and dedusting the creativity block:

Flamingo Colored Duster made from dishcloth cotton taken double.

Now off to cleaning my life.

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Lecker und unglaublich fluffig, dafür ganz ohne Ei oder andere tierische Bestandteile.

Dieses Apfelmus-Gugelhupf-Rezept von Chefkoch hat mich echt sehr positiv überrascht. Allerdings könnte noch etwas eindeutiger Geschmack rein – Kakao und/oder gemahlene Haselnüsse und/oder Lebkuchengewürz, Zimt etc. Der Kuchen war auch sehr kooperativ. Die Backform war gut ausgefettete und so leicht und locker fiel mir schon lange kein Kuchen mehr  entgegen.

Weiteren Vorteil finde ich, dass man die Zutaten immer im Haus haben kann und den Kuchen schnell fertig hat.

2013_12_08_Apfelmus-Gugelhupf

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Delicious and unbelievably fluffy, without eggs or any other animal products. A cake made from margarine, apple sauce, flour, sugar and baking soda. I was really pleasantly surprised by this recipe. The cake is really fine as it is, however, some more flavor would  not be amiss. Next time I will try cocoa and/or ground hazel nuts and/or gingerbread spices.

The cake was very accommodating as well. I had greased the baking pan quite thoroughly and is has been some time that a cake fell that easy and obligingly out of it.

An additional advantage to me is, you can keep the ingredients in your cupboard and whip up a cake on short notice.

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Es ist wieder die Zeit des Jahres, wo die Pflaumenbäume Früchte tragen. Viele Früchte. Da selbst ich bei weitem nicht so viel Pflaumen essen kann wie die Bäume schenken, müssen andere Lösungen her, der Schwemme Herr (Herrin?) zu werden.

Munter im Freundes- und Kollegenkreis Pflaumen verteilen hilft auch nur begrenzt.

Pflaumenmus einkochen hatte ich im letzten “grossen” Pflaumenjahr versucht, das geht ganz gut, hat aber den Nachteil, dass ich nicht wirklich Pflaumenmusfan bin und die Energie & Zeit, die ich brauche um stundenlang Mus einzuköcheln ist dafür, dass ich auf das Endprodukt nicht so stehe, unsinnig.

Grosse Erkenntnis diesen Jahres – man kann auch Marmelade/Konfitüre/Gelee aus Pflaumen machen! Für wen das ein alter Hut ist darf gerne lachen, mir war dieser Gedanke neu. Noch nie sowas gemacht, aber es gibt Gebrauchsanleitungen. Also Gelierzucker 1:1 besorgt (das ist wohl der handelsüblichste). Hmm… Rezept auf der Packung sagt: 1 kg Früchte auf 1 kg Gelierzucker , 3 min köcheln (erheblich sympathischer als 3 h und mehr!), noch ein paar Gewürze dazu  und los.

Die Ausbeute von 1 kg Pflaumen und 1 kg Gelierzucker:

2013_09_gelee_pflaumen

 Plus natürlich der Rest, der kein Glas mehr voll machte und verkostet wurde.

Bewertung: Schmeckt, aber 1:1 ist schon fast eklig süss und sehr fest aber nicht zu fest. Weitere Nachforschung hat ergeben, dass es auch Gelierzucker 2:1 und sogar 3:1 gibt. 2:1 gibts sogar in Bio-Qualität, da schau. Beim Preisvergleich habe ich wieder mal festgestellt, dass die Hersteller sich einfachste Handgriffe teuer bezahlen lassen. Fertig angemixter Gelierzucker ist mehrfach (nicht doppelt! mehrfach!) so teuer wie das Pektin, zu dem man den Zucker selbst dazugibt und Zucker an sich ist nicht so wirklich teuer. Klassisches Rezept hierfür ist 1 kg Früchte, 300 gr Zucker und entsprechende Menge Pektin, evtl. Zitronensaft. Klingt jetzt nicht so schwierig, das krieg ich noch hin.

Äh, Moment mal. Kurze Überschlagsrechnung ergibt, das ist eigentlich die klassische Marmelade, wie man sie im Supermarkt kriegt. 2/3 Früchte plus 1/3 Zucker plus Gewürze plus Pektin. Und alleine fürs Mixen der trockenen Zutaten wollen die Hersteller gleich mehrere EUR haben?? Eigentlich kennt man das Prinzip ja, aber ich bin doch immer wieder erstaunt, wie dreist ein Mischvorgang und eine nette Verpackung bepreist werden.

Na gut, der nächste Versuch steht an. Ergebnis des heutigen Pflückens:

2013_09_Pflaumen_Eimer

Das hier ist nach dem Pflücken – da ist noch einiges auf den Bäumen:

2013_09_Pflaumen_Baum

Ich könnte die Pflaumen auch entsaften und ein “richtiges” Gelee ohne Stückchen kochen.

Oder statt Saft – Weingelee?! Hand klatscht an Stirn So naheliegend und ich kam nicht drauf. Weingelee gibts ja nicht immer und überall, ich finde es aber superlecker als Abwechslung. Ob nun Saft oder Wein, dass muss doch gehen. Oder Apfelwein mit Saft gemischt oder Traubensaft oder Rotwein mit Pflaumenstückchen oder Weisswein mit Apfelstückchen… ein Riesling oder Grauburgunder… und nicht so pappig süss wie mit 1:1 Gelierzucker. Jetzt aber erstmal ran an die Pflaumen.

Kurzer Gedanke am Rande: Wenn sich der allgemeine Verbrauchergeschmack von Früchte : Zucker 3:1 auf 1:1 verändert hat (verändert wurde?), wunderts mich nicht, dass Übergewicht immer mehr zum Problem wird.

Memo an mich: kleine Gläser mit Twist-Off-Deckel kaufen für Probiersorten und Pektin aufstocken -  ist ja 2 Jahre haltbar.

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It is that time of year when the plum trees produce plums. Lots of plums. Even I cannot eat as much plums as the trees are yielding, so I have to find different solutions to keep the upper hand. Giving them to colleagues and friends just does not cut it enough.

Last time there were so much plums, I tried plum butter but I am just not a fan this stuff. It takes a lot of time and energy to simmer the plums for hours and considering I am not fond of the end product it is nonsensical to do it. This year I came  across the concept of plum jelly or jam. Everyone who already knew this may laugh but to me it was a new idea. Never did anything like that but luckily instruction manuals exist. So I bought a special sugar for making jam  1:1 (short for 1 part fruit, 1 part sugar). The recipe says, cook for 3 minutes (much more appealing than 3 hours or more!), add some spices and here we go.

Got me several glasses from just 1 kg of plums and 1 kg of sugar with pectin. And of course the rest, which did not fill up a glass and was used for tasting.  

Assessment: Tasty, but 1:1 is almost cloyingly sweet and quite solid, but not too solid. Some more research turned up the fact that this kind of sugar is also available as 2:1 and 3:1, 2:1 even in organic quality. Considering the prices I noticed once again that the producers charge highly for the simple act of mixing sugar and pectin. The mix is several times (not double! several times!) as expensive as the ingredients by themselves. The classical recipe is 3 parts fruit plus 1 part sugar plus spices plus pectin plus maybe some lemon juice. And just for mixing the dry ingredients and putting a nice wrapping around it they charge several Euros? The principle is not new but it always astonishes me how brazenly it is executed. And – just a moment – doing some calculations:  3 part fruits and 1 part sugar seems to be the classical recipe for industrially manufactured jam.

Anyway, next try is underway. The bucket shows what I plucked today. And there are still plums on the trees.

I could try extracting the juice and make some “real” jelly with out fruit pieces.

Or wine jelly?! Why did I not think of that before? You hardly get it for sale and it is a nice variation. Juice or wine, should work both. Maybe cider mixed with apple juice or grape juice or red wine with plums or white wine with apple slices… Riesling or Pinot Noir… and all or that not so cloyingly sweet as 1:1. But now off to tackle the plums.

As an aside: If consumer preferences have changed (were changed?) from 3:1 to 1:1 regarding fruit and sugar it is no wonder excess weight is getting more and more of a problem.

Memo to myself: Buy small glasses with twist off lids to try several variations and stock pectin – that stuff keeps for 2 years.

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