Archiv für die Kategorie: “Wheel of the Year”

Dieser Jahresauftakt ist eher wechselhafter April, statt Januar/Februar. In der Reihenfolge der Aufnahme, ein paar Fotos.

This year so far feels more like changeable April instead of January or February. Photos are shown in the sequence they were taken.

November? – Nee, Januar. / November? No, that’ s January.

2014_01_20_Nebel

Hasel im Frühjahrsrausch / Hazel Feels Like Springtime

2014_01_16

Die Hyazinthe zieht nach – aber die steht im Warmen drin /

Hyacinths draw level – but they are indoors where it is warm

2014_01_27_Hyazinthe_blau

Und die Birke im Sonnenschein… / The birch in the sunshine…

2014_02_09_Birke_Himmel

Trotz eisekaltem Nieselregen, Schneeglöckchen und Hasel halten sich wacker /

Hazel and snowdrops valiantly brave the icy drizzle

2014_02_Schneeglöckchen

 * * *

 

 

Schlagwörter:

Comments Keine Kommentare »

scroll down for English

Es ist wieder die Zeit des Jahres, wo die Pflaumenbäume Früchte tragen. Viele Früchte. Da selbst ich bei weitem nicht so viel Pflaumen essen kann wie die Bäume schenken, müssen andere Lösungen her, der Schwemme Herr (Herrin?) zu werden.

Munter im Freundes- und Kollegenkreis Pflaumen verteilen hilft auch nur begrenzt.

Pflaumenmus einkochen hatte ich im letzten “grossen” Pflaumenjahr versucht, das geht ganz gut, hat aber den Nachteil, dass ich nicht wirklich Pflaumenmusfan bin und die Energie & Zeit, die ich brauche um stundenlang Mus einzuköcheln ist dafür, dass ich auf das Endprodukt nicht so stehe, unsinnig.

Grosse Erkenntnis diesen Jahres – man kann auch Marmelade/Konfitüre/Gelee aus Pflaumen machen! Für wen das ein alter Hut ist darf gerne lachen, mir war dieser Gedanke neu. Noch nie sowas gemacht, aber es gibt Gebrauchsanleitungen. Also Gelierzucker 1:1 besorgt (das ist wohl der handelsüblichste). Hmm… Rezept auf der Packung sagt: 1 kg Früchte auf 1 kg Gelierzucker , 3 min köcheln (erheblich sympathischer als 3 h und mehr!), noch ein paar Gewürze dazu  und los.

Die Ausbeute von 1 kg Pflaumen und 1 kg Gelierzucker:

2013_09_gelee_pflaumen

 Plus natürlich der Rest, der kein Glas mehr voll machte und verkostet wurde.

Bewertung: Schmeckt, aber 1:1 ist schon fast eklig süss und sehr fest aber nicht zu fest. Weitere Nachforschung hat ergeben, dass es auch Gelierzucker 2:1 und sogar 3:1 gibt. 2:1 gibts sogar in Bio-Qualität, da schau. Beim Preisvergleich habe ich wieder mal festgestellt, dass die Hersteller sich einfachste Handgriffe teuer bezahlen lassen. Fertig angemixter Gelierzucker ist mehrfach (nicht doppelt! mehrfach!) so teuer wie das Pektin, zu dem man den Zucker selbst dazugibt und Zucker an sich ist nicht so wirklich teuer. Klassisches Rezept hierfür ist 1 kg Früchte, 300 gr Zucker und entsprechende Menge Pektin, evtl. Zitronensaft. Klingt jetzt nicht so schwierig, das krieg ich noch hin.

Äh, Moment mal. Kurze Überschlagsrechnung ergibt, das ist eigentlich die klassische Marmelade, wie man sie im Supermarkt kriegt. 2/3 Früchte plus 1/3 Zucker plus Gewürze plus Pektin. Und alleine fürs Mixen der trockenen Zutaten wollen die Hersteller gleich mehrere EUR haben?? Eigentlich kennt man das Prinzip ja, aber ich bin doch immer wieder erstaunt, wie dreist ein Mischvorgang und eine nette Verpackung bepreist werden.

Na gut, der nächste Versuch steht an. Ergebnis des heutigen Pflückens:

2013_09_Pflaumen_Eimer

Das hier ist nach dem Pflücken – da ist noch einiges auf den Bäumen:

2013_09_Pflaumen_Baum

Ich könnte die Pflaumen auch entsaften und ein “richtiges” Gelee ohne Stückchen kochen.

Oder statt Saft – Weingelee?! Hand klatscht an Stirn So naheliegend und ich kam nicht drauf. Weingelee gibts ja nicht immer und überall, ich finde es aber superlecker als Abwechslung. Ob nun Saft oder Wein, dass muss doch gehen. Oder Apfelwein mit Saft gemischt oder Traubensaft oder Rotwein mit Pflaumenstückchen oder Weisswein mit Apfelstückchen… ein Riesling oder Grauburgunder… und nicht so pappig süss wie mit 1:1 Gelierzucker. Jetzt aber erstmal ran an die Pflaumen.

Kurzer Gedanke am Rande: Wenn sich der allgemeine Verbrauchergeschmack von Früchte : Zucker 3:1 auf 1:1 verändert hat (verändert wurde?), wunderts mich nicht, dass Übergewicht immer mehr zum Problem wird.

Memo an mich: kleine Gläser mit Twist-Off-Deckel kaufen für Probiersorten und Pektin aufstocken -  ist ja 2 Jahre haltbar.

* * *

It is that time of year when the plum trees produce plums. Lots of plums. Even I cannot eat as much plums as the trees are yielding, so I have to find different solutions to keep the upper hand. Giving them to colleagues and friends just does not cut it enough.

Last time there were so much plums, I tried plum butter but I am just not a fan this stuff. It takes a lot of time and energy to simmer the plums for hours and considering I am not fond of the end product it is nonsensical to do it. This year I came  across the concept of plum jelly or jam. Everyone who already knew this may laugh but to me it was a new idea. Never did anything like that but luckily instruction manuals exist. So I bought a special sugar for making jam  1:1 (short for 1 part fruit, 1 part sugar). The recipe says, cook for 3 minutes (much more appealing than 3 hours or more!), add some spices and here we go.

Got me several glasses from just 1 kg of plums and 1 kg of sugar with pectin. And of course the rest, which did not fill up a glass and was used for tasting.  

Assessment: Tasty, but 1:1 is almost cloyingly sweet and quite solid, but not too solid. Some more research turned up the fact that this kind of sugar is also available as 2:1 and 3:1, 2:1 even in organic quality. Considering the prices I noticed once again that the producers charge highly for the simple act of mixing sugar and pectin. The mix is several times (not double! several times!) as expensive as the ingredients by themselves. The classical recipe is 3 parts fruit plus 1 part sugar plus spices plus pectin plus maybe some lemon juice. And just for mixing the dry ingredients and putting a nice wrapping around it they charge several Euros? The principle is not new but it always astonishes me how brazenly it is executed. And – just a moment – doing some calculations:  3 part fruits and 1 part sugar seems to be the classical recipe for industrially manufactured jam.

Anyway, next try is underway. The bucket shows what I plucked today. And there are still plums on the trees.

I could try extracting the juice and make some “real” jelly with out fruit pieces.

Or wine jelly?! Why did I not think of that before? You hardly get it for sale and it is a nice variation. Juice or wine, should work both. Maybe cider mixed with apple juice or grape juice or red wine with plums or white wine with apple slices… Riesling or Pinot Noir… and all or that not so cloyingly sweet as 1:1. But now off to tackle the plums.

As an aside: If consumer preferences have changed (were changed?) from 3:1 to 1:1 regarding fruit and sugar it is no wonder excess weight is getting more and more of a problem.

Memo to myself: Buy small glasses with twist off lids to try several variations and stock pectin – that stuff keeps for 2 years.

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Comments 5 Kommentare »

*please scroll down for English*

Nach mehreren Jahren Stillstand kommt jetzt doch endlich Bewegung in die Gartengestaltung.

Diese drei Kriechwacholder sind gestern hier eingezogen – zwei davon meine heissgeliebten Juniperus Horizontalis Blue Carpet, und ein Glauca. Letzterer hat die Aufgabe, an der Pflanzstelle die Brombeeren in Schach zu halten. Ich bin gespannt. Das da ist übrigens NICHT die Pflanzstelle sondern ein Ensemble fürs Fotografieren.

2013_09_juniper

Die beiden Blue Carpets sind auch ausgepflanzt (der eine schräg rechts hinter dem Farn, der andere im Hintergrund). Ganz im Vordergrund noch ein weiterer Wacholder und ein Farn, der sich da selbst ausgesät hat – wie gut, dass ich so Grünzeug mag. Das ist Nordseite, da gedeiht nur Schattenverträgliches. Das dafür aber ordentlich ;-)

2013_09_juniper_fern

Die Nymphe hat nach langem Warten auch Ihren Platz im Holunderbaum bezogen. Ich hoffe, Sie fühlt sich da nicht einsam.

2013_09_nymph

Dazu noch Unkraut gerupft und vorher den Pflanzplatz für die Blue Carpet Wacholder freigeschnitten – wer braucht Sport, wenn man einen Garten hat? Wobei die “richtige” Arbeit mit dem Ausheben der Pflanzlöcher freundlicherweise von meinem Mann erledigt wurde.

Bis zum Winter soll da noch das eine oder andere in der Gestaltung passieren, aber für heute reicht erstmal.

* * *

After several years of standstill now the layout of the garden gets going.

Three creeping junipers have moved in yesterday – two are my beloved Juniperus Horizontalis Blue Carpet, and one Glauca. The latter is tasked with keeping the blackberry in check at the place where it has been planted. I am really curious how that will turn out. The photo does NOT show where they are planted, that is just a compilation for the photo.

Both Blue Carpets have been planted as well. One is a bit behind and to the right of the fern, the other one in the background. Right in the foreground there is one more juniper and the fern which has settled there all by itself – lucky for me and it that I like them very much. Also this is the north side, plants have to be very tolerant to shadow to thrive there.

The Nymph has found Her place after quite some waiting. Now She is residing in the elder tree and I hope, She does not feel lonely there.

Plus; I did some weeding and cleared the place where the Blue Carpet junipers have been planted – who needs sport if you have a garden? The “real” work in digging for the planting was kindly done by my husband, however.

Until winter there are some more things planned, but for today that shall suffice.

Schlagwörter: , , , , , ,

Comments Keine Kommentare »

Es wird tatsächlich Sommer – der Kater klettert in den Pflaumenbaum :-)

2013_05_kletterkatzen2

* * *

Really, Summer is approaching – the tom cat starts climbing the plum tree  : -)

Schlagwörter: , , , , , ,

Comments Keine Kommentare »

*Klick vergrössert*

*scroll down for English, click enlarges*

Eben aufgenommen: Roter Rhododendron im Sonnenschein mit blühender Sternmagnolie im Hintergrund.  Die kleine hat für ihre Grösse  wacker Blüten angesetzt.

2013_05_Rhododendron_und_Magnolie

Und noch einer von den roten mit Pflaumenbaum (irgendwie blühen Büsche mit der gleichen Blütenfarbe immer zusammen):

2013_05_Rhododendron

Endlich mal Sonnenschein & Wärme. Vor allem Sonnenschein. Wobei ich mich schon frage, wo denn der Frühling abgeblieben ist. Erst ein zäh wie Kaugummi sich ziehender Winter und dann schlagartig sommerliche Wärme. Wo ist der Temperaturbereich zwischen 10 und 20 Grad C abgeblieben??! Wohlgemerkt, ich beschwere mich nicht über die Hitze, denn wir wissen ja alle:

hitze

Dennoch, ein linder mitteleuropäischer Frühling wäre zur Abwechslung auch wieder nett. So wie es jetzt ist nehm ich es allerdings auch gerne.

* * *

Picture just taken in the garden: Red Rhododendron with small blooming pink Magnolia in the background and another with a Plum tree.  There are quite a lot of blossoms on the Magnolia, considering the size of the small tree. I find it funny how bushes with the same blossom color always bloom together.

Sun and warmth is back. Especially the sun! In doing so, I ask myself, whatever has happened to Spring? First a seemingly endless Winter and then suddenly heat fit for Summer. Where have the temperatures between 10 and 20 C (50 – 68 F) gone to??! Please note, I am not complaining about the heat, because we all know, the first to complain about the heat this year will get a pounding after this miserably drawn-out Winter, with everyone hereabouts longing for sun & warmth.

A dulcet middle European Spring would be nice for a change. But I like the way it is now as well.

Comments Keine Kommentare »

Bad Behavior has blocked 6186 access attempts in the last 7 days.