Archiv für die Kategorie: “Wohngenossen”

Meeries + Goldfische

Es ist doch erstaunlich, wo man überall was passendes herbekommt.

Zedernholz gilt ja allgemein als wirksames Mittel gegen Wollmotten. Wenn es nur nicht so nervig wäre, die Scheibchen und Klötzchen nach ein paar Monaten mit Schmirgelpapier von Hand wieder anzuschleifen.
Es geht auch einfacher:

zedernholz.jpg

Feine Späne von Zedernholz (wahrscheinlich Abfallprodukt aus der Anti-Kleidermotten-Zedernholz-Klötzchen-Produktion :-) ). Erhältlich in der Kleintierabteilung vom Hersteller Quiko, gedacht als Ergänzung zur Einstreu bei Meerschweinchen, Kaninchen etc. Fragt mich jetzt bloss nicht, wieviel da drin ist, aber die Motten werden´s mit Grausen zur Kenntnis nehmen müssen :-) . Die ganze Tüte 1,99 Euro.
Um es mir ganz einfach zu machen, habe ich die noch vorhandenen Lavendelblüten mit etwas von dem geschredderten Zedernholz gemischt, in Briefumschläge eingetütet und zugeklebt, ab damit in die Woll- und Kleiderkisten.

Der Rest wird dann seiner vom Hersteller gedachten Verwendung zugeführt und unsere Meeries bekommen ein nach Zedern duftendes Heim.

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Hier mal eine kleine Fotosession zu unseren Schweinen:

Das ist Ronja.

ronja.jpg

Ronja ist zusammen mit Brazilia mit ca. 6 Wochen im Oktober 2005 bei uns eingezogen. Nach kurzer Zeit hatten mein Schatz und ich verstanden, wieso sich Meerie-Halter häufig als “Futtersklaven” bezeichnen. “Fieeep fiiiep fiieeeeeeep” lernt man sehr schnell zu interpretieren als “SCHAFF MEHR FUTTER RAN ABER ZACKIG!!!!”

Nun, die linke hier ist Brazilia. Wie man sieht, sind sowohl Ronja als auch Brazilia offenbar Kreuzungen zwischen Glatt- und Rosettenmeerschweinchen. Die beiden waren von Anfang an im Doppelpack geplant, da Menschen als alleinige Ansprechpartner für Meeries nicht ausreichen.
brazilia-und-connor.jpg

Der Herr rechts daneben in elegantem, glänzenden Schwarz ist Connor McBromms, auch genannt: EL MACHO. Unser Frühkastrat, aber dennoch völlig davon überzeugt, der Herr im Haus zu sein. Und die Mädels nehmen ihm das auch noch ab, gnaaaaaa…

Connor kam ein halbes Jahr nach den beiden zu uns (gegen Ersatz der Tierarztkosten) und war gerade acht Wochen alt. Brazilia und Ronja – beide nun erwachsen nach MeerschweinmaÃ?stab – sassen dennoch bewundernd vor diesem Halbstarken. Die Denkblase konnte man nur mit “Boah ey, ein MANN!!!” *anhimmel* übersetzen. Zusammenbruch eines Weltbilds… Mädels, ihr könnt doch nicht…. der Typ ist gerade mal halb so schwer wie jede von euch… ach, vergesst es.


Die vierte im Bunde ist die im Herbst neu dazugekommene Goldbeere – ein Jungschwein, dem gegenüber Connor sofort und immer noch gerne den Kerl raushängen lässt. Goldbeere ist nicht schlau, aber die hübscheste von allen. Nachdem sie zunächst immer den anderen die Gurke und Karotte geklaut hat, hat sie inzwischen immerhin festgestellt, dass es doch sinnvoll ist, sich diese Leckerlies direkt aus der Hand zu holen.
goldbeere3.jpg

Schweine im Freilauf ist auf alle Fälle unterhaltsamer als so manches Fernsehprogramm und bei mehreren Meeries ist der Spassfaktor sowohl für sie als auch für uns deutlich höher.

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Es wurden die berechtigten Fragen aufgeworfen:

Rudolf der Elch?

Was ist aus dem guten alten rotnasigen Rentier geworden???

Die kann ich nun leider auch nicht beantworten. Aber soviel ist sicher:

DAS ist unser Rudolf

rudolf.jpg

und mit Sicherheit kein Rentier :-)
Und auch kein Rudi-Jägermeister-Hirsch *kicher*

und hier die beiden zusammen:

rudolf-und-edwin.jpg

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darf ich vorstellen:

Tättaratäääää!!!! EDWIN – das Weihnachtsschaf!

edwin.jpg

Jetzt fragt mich bitte nicht, warum dieses Schaf Edwin heisst – es guckte mich an und irgendwas in mir sagte, “Hallo Edwin :-) !”

Heisst sowas wie “Wohlhabender Freund” (passt ja für ein Schaf mit Nikolausmütze *gg*) und war der Name eines nordenglischen Königs im 7. Jhd., der zum Christentum konvertierte – nun ja, jeder hat so seine Fehler.
Im Gegensatz zum Frosch, der sich vor einiger Zeit auf unserer Haustreppe materialisierte – und im übrigen immer noch da ist – ewiges Rätsel – ist jedoch klar, wo Edwin herkommt. Den hat mein Schatz nämlich aus einem unwürdigen Dasein im Baumarkt befreit! Zusammen mit seinem Kumpel Rudolf (ja, ja, diese Männerfreundschaften…)

Und Edwin sprach: Ich geh hier nich weg ohne mein Kumpel Rudi, das das mal klar is, ne!”

Rudolf ist übrigens ein Elch. Und noch was kamerascheu.  Und ich geh jetzt ins Bett…

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So, seit ein paar Tagen haben wir hier einen Neuzugang in der Wohnung:

Goldbeere (eher noch ein Beerchen ;-) ) ein gar allerliebst-süsses Meerschwein-Agouti-Fräulein.

Erste Fotos (noch etwas kamerascheu, die Dame)

goldbeere1.jpg

goldbeere2.jpg

Unsere beiden anderen Mädels, Ronja und Brazilia nahmens mit Fassung, dass da noch ein Schweinchen ans Heu will. Connor, unser frühkastrieres Böckchen, machte natürlich gleich einen auf grossen Macker – hey, Süsse, ich bin hier der tolle Kerl im Haus – naja, war nicht anders zu erwarten :-)

Wobei ich sagen muss – zwei Schweine sind unterhaltsam, bei drei kommt Leben in die Bude und mit vier wirds richtig lustig. Und Einzelhaltung ist einfach nur Meerie-Quälerei.

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