sind meistens sehr detailliert – bis hin zu letzten Masche. Das war nicht immer so…
Beim Stöbern in meinen Büchern für ein neues Projekt bin ich in Folk Shawls von Cheryl Oberle auf eine Anleitung von ca. 1850 gestossen. Die Anleitung geht wie folgt (Ã?bersetzung von mir):
Schlagen Sie etwa 320 Maschen an und stricken Sie in einem Lochmuster, das eher einfach gehalten sein sollte. Wenn Sie zum Abschluss eine farbige Borte hinzufügen, wird dies den Shawl erheblich aufwerten.
Ende der Anleitung.
Ooops
Na gut, es wird natürlich einiges an technischem Strick-Wissen vorausgesetzt. Für die damalige Zielgruppe sicher berechtigt, heute teilweise aber auch (wieder).
Ich finde diese Anleitung sehr unterhaltsam – vor allem, wenn ich sie mit der heute in amerikanischen Strickbüchern gängigen Methode vergleiche, Strickmuster nicht grafisch darzustellen, sondern Masche für Masche beschrieben. Vor allem bei Lochmustern führt das zu seitenlangen Mustererklärungen, die alternativ in einem Bruchteil des Platzes in einer Grafik darstellbar sind – allein der Gedanke an die möglichen Fehlerquellen beim Tippen und evtl. Satz (wahrscheinlich noch von Leuten, die vom Stricken keine Ahnung haben) lassen meine Stricknadeln sich vor Schreck verknoten.
Die Anleitung steht übrigens beim Heartland Shawl, 229 x 89 cm. Und juckt mich sehr, wenn ich mich nur mit Lochmuster anfreunden und für eine Wolle entscheiden könnte.
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Da kann man doch mal sehen, dass wir es uns viel zu umständlich machen *lach*
Dann viel Spass beim weiter ausprobieren – ich bin schon gespannt, was Dein nächstes Projekt wird
Liebe Grüsse Maike
Genau – Mut zur Lücke – äh, Lochmasche
passend zum derzeitigen Zustand – springen, bzw. stricken im Quadrat vielleicht der Quadratpulli-Knit-Along vom Strickvirus?
http://www.viruscreativus.com/cms_view_article.php?aid=550
Der Knit-Along startet am 01.11.2006
Führe mich nicht in Versuchung
Sockenwolle hätte ich ja genug, aber nach der Babyjacke habe ich mir eigentlich UVO-mania verordnet …